50er-Jahre-Museum in Bramfeld in akuter Finanznot

Viele von Ihnen werden es kennen oder schon einmal davon gehört haben: In der Bramfelder Chaussee 282 ist das 50er-Jahre-Museum zu finden. Dieses befindet sich nun in akuter Finanznot. Es bestehen erhebliche Schulden, unter anderem auch Mietschulden.

 

Betrieben wird das Museum vom Verein „Die goldenen Fünfziger Jahre e.V.“, der vom Bezirksamt Wandsbek zugesagte Fördergelder teilweise nicht ausgezahlt bekommt. Aus Sicht des Rechtsamts des Bezirksamts wurden ausgezahlte Fördermittel nicht wirtschaftlich und sparsam und für die erforderlichen Zwecke (bspw. die Mietzahlung) ausgegeben.

  

Obwohl der Betreiber nach Unregelmäßigkeiten mit dem Bezirksamt zusammensaß und ein Plan geschmiedet wurde, hatte sich dieser nicht an die Vereinbarungen gehalten. Nun ist offensichtlich nicht nur das Vertrauen des Amts, das öffentliche Fördermittel sparsam und im Sinne der Öffentlichkeit vergeben muss, nicht mehr vorhanden. Es ist dem Bezirksamt Wandsbek aufgrund der Mietschulden des Vereins auch nicht mehr möglich, weiteres Geld für das 50er-Jahre-Museum auszugeben.

Denn es kann nicht gewährleistet werden, dass Anwohner/innen etwas von den Fördergeldern haben und das Museum tatsächlich besuchen können. Wegen der Mietschulden wird die Kündigung durch den Vermieter nämlich schon vorbereitet. Auch an die Vereinbarungen hinsichtlich der Öffnungszeiten wurde sich seitens des Vereins nicht gehalten.

  

Schön wäre es, das Museum zu erhalten. Ich befinde mich in Gesprächen. Dazu wird sich allerdings der Verein verändern müssen und es braucht privates Engagement von außerhalb. Wenn Ihnen ein solches Museum in Bramfeld am Herzen liegt und Sie Räumlichkeiten anbieten können oder als Sponsor auftreten wollen, melden Sie sich gerne bei mir. 

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