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ASD Steilshoop: Neuer Standort weiter ungewiss – Umsetzung frühestens ab 2027 möglich

Die Verlagerung des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) in Steilshoop bleibt weiterhin mit großen Unsicherheiten behaftet. Obwohl der Bedarf nach modernen und geeigneten Räumlichkeiten für den ASD im Stadtteil unbestritten ist, fehlt es nach wie vor an konkreten Fortschritten und einem verbindlichen Zeitplan.

Aktuell befindet sich der ASD noch im Einkaufszentrum (EKZ) Steilshoop – in einem Gebäudezustand, der von vielen als deutlich sanierungsbedürftig beschrieben wird. Die bestehenden Räumlichkeiten gelten als nicht mehr zeitgemäß, was die tägliche Arbeit zusätzlich erschwert. Eine Alternative ist daher dringend erforderlich, zumal auch das dortige Ärztehaus perspektivisch saniert werden soll.

Nach aktuellen Angaben hält das Bezirksamt Wandsbek grundsätzlich an dem Vorhaben fest, einen neuen Standort für den ASD innerhalb Steilshoops anzumieten. Allerdings gestaltet sich die Umsetzung deutlich schwieriger als bislang angenommen.

Zwar wurde eine potenziell geeignete Fläche identifiziert, doch diese wird nach derzeitiger Einschätzung frühestens Mitte 2027 nutzbar sein. Darüber hinaus sind die laufenden Mietvertragsverhandlungen sowie die weiteren Planungen aktuell ausgesetzt. Grund hierfür ist, dass eine rechtssichere Nutzung der vorgesehenen Fläche als Büroraum derzeit nicht gewährleistet werden kann.

Erst wenn diese rechtlichen Fragen – unter Einbindung Dritter – abschließend geklärt sind, kann ein konkreter Zeitplan für den Umzug des ASD erstellt und öffentlich kommuniziert werden.

Damit bleibt festzuhalten: Trotz des dringenden Bedarfs an einer Verbesserung der räumlichen Situation des ASD in Steilshoop ist eine zeitnahe Umsetzung aktuell nicht in Sicht. Für den Stadtteil bedeutet dies weiterhin Planungsunsicherheit bei einer zentralen sozialen Einrichtung.