Die wiederkehrenden Brände an Müllcontainern neben dem Campus Steilshoop sorgen seit Langem für Verunsicherung bei Anwohnerinnen und Anwohnern sowie bei den Nutzerinnen und Nutzern vor Ort. Immer wieder kommt es zu Brandstiftungen – ein Zustand, der so nicht hinnehmbar ist.
Ich habe mich daher frühzeitig für konkrete Maßnahmen eingesetzt, um die Situation nachhaltig zu verbessern. Ziel war es, den unbefugten Zugang zu den Containern zu erschweren und so weitere Brände zu verhindern. Jetzt zeigt sich: Der Druck wirkt.
Der Senat bestätigt in seiner aktuellen Antwort, dass neben einer Einzäunung der Containeranlagen ein erweitertes Konzept erarbeitet wurde. Dieses sieht den Einsatz von sogenannten Betonfertigteilboxen vor. Diese speziellen Einhausungen bieten einen deutlich besseren Schutz vor Vandalismus und Brandstiftung als herkömmliche Lösungen.
Die wichtigste Nachricht: Die Umsetzung soll nun zeitnah erfolgen.
Das ist ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit im Quartier. Klar ist aber auch: Solche wiederkehrenden Brandereignisse dürfen wir dauerhaft nicht akzeptieren. Deshalb müssen die Maßnahmen nicht nur schnell umgesetzt, sondern auch konsequent überprüft werden.
Darüber hinaus bin ich grundsätzlich offen für den ergänzenden Einsatz von Kameratechnik – selbstverständlich nur im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten. Wo wiederholt Straftaten begangen werden, müssen alle geeigneten Mittel geprüft werden, um Anwohner zu schützen und Täter abzuschrecken.

