Haushaltsplan 2021/2022 – neue Kredite in Höhe von 4,1 Milliarden Euro beschlossen

Gemäß dem Haushaltsplan 2021/2022 hat Rot-Grün beschlossen, innerhalb von zwei Jahren Kredite in Höhe von 4,1 Milliarden Euro aufzunehmen. Der Schuldenstand der Stadt Hamburg würde damit um 15,2 Prozent von aktuell ca. 23 Milliarden Euro auf 27,1 Milliarden Euro im Jahre 2022 ansteigen.

 

Das Haushaltsvolumen im Jahre 2022 wird schätzungsweise 17,6 Milliarden Euro betragen, sodass der Schuldenstand der Stadt zum Haushalt 153,98 Prozent betragen wird.

 

Was halten Sie von neuen Schulden? Sinnvoll oder überflüssig?

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Kommentare: 2
  • #1

    Anwohner (Freitag, 06 November 2020 08:49)

    Sieht die Verfassung nicht verpflichtend eine Schuldenbremse vor?

    Das Statistische Bundesamt beziffert den Gesamtschuldenstand von Hamburg am 30.06.2020 in der Pressemitteilung Nr. 376 vom 29. September 2020 (https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/09/PD20_376_713.html) mit 34,798 Milliarden Euro. Dieser Betrag ist deutlich höher als die im Artikel genannten 23 Milliarden Euro.

    Bis 2015 war der demografische Wandel ständig Thema in den Medien. Nur weil die Medien jetzt nur noch über Flüchtlinge und Corona berichten, werden in den nächsten Jahren trotzdem die geburtenstarken Jahrgänge aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Wer soll dann die Mittel erwirtschaften, um die Schulden zu tilgen? Was passiert, wenn die Zinsen steigen? Führt diese Geldschwemme nicht demnächst zu einer noch stärkeren Inflation, die auf dem Immobilen- bzw. Wohnungsmarkt längst angekommen ist?

  • #2

    Sandro Kappe (Freitag, 06 November 2020 09:51)

    Moin moin,

    tatsächlich ist der Schuldenstand noch höher, wenn man die öffentlichen Unternehmen hinzurechnet. Hier handelt es sich lediglich um den Kernhaushalt.

    VG
    Sandro Kappe