Mein Herzblut für den Wahlkreis – was für mich Wählerauftrag ist, sieht die SPD als Kritik

Politische Konkurrenten kritisieren mich auf Facebook dafür, dass ich mich so für die Belange von Bramfeld einsetze.

 

Ich werde mich natürlich weiterhin vehement für meinen Wahlkreis einsetzen und Missstände konsequent aufzeigen!

 

In die Bürgerschaft wurde ich durch ein Direktmandat gewählt – weil die Wähler/innen es mir zutrauen, mich für ihre Belange vor Ort zu engagieren.

 

Das heißt nicht, dass ich andere Bezirke und Stadtteile links liegen lasse. In der Bürgerschaftsdatenbank können Sie sich 214 Kleine und Große Anfragen sowie Anträge bis dato anschauen, auf denen mein Name steht. Viele der Thematiken behandeln hamburgweite Probleme und natürlich andere Stadtteile.

 

Zum Thema der Debatte: Dieser Abendblattartikel: https://www.abendblatt.de/hamburg/wandsbek/article231005522/Sanierung-Kostenexplosion-am-Bramfelder-Marktplatz.html

 

Ich finde ich es richtig, dass wir als CDU einen Lösungsansatz präsentiert haben. Kritisieren kann jeder. Doch bevor man kritisiert, sollte man eigene Lösungen präsentieren.

 

Das Abendblatt berichtete darüber, dass die kalkulierten Sanierungskosten für das Haus der Jugend Bramfeld von 450.000 EUR auf 2 Mio. EUR gestiegen sind. Die Zahlen sind durch meine Anfrage bekannt geworden.

 

In dem Artikel fordere ich erneut einen Neubau aller Gebäude (eine Vielzahl älter als 50 Jahre) am Bramfelder Markt, damit auch der südliche Teil endlich aufgehübscht und ggf. durch Gastronomie aufgewertet wird.

 

Ansonsten haben wir in 10 Jahren nur noch heruntergewirtschaftete Gebäude am Markt stehen. Mehr habe ich dazu nicht gesagt. Von den politischen Konkurrenten wird mir nun vorgehalten, dass meine „Bramfeld-First-Strategie“ nicht funktionieren kann, im Wahlkreis bereits Steilshoop ein neues HdJ bekommen hat und ich ärgerlicherweise den Eindruck erwecke, dass eine Schließung bevorstehe. Auch soll ich mich schämen, dass wir uns als CDU dazu öffentlich geäußert haben.

 

Politische Parteien sollen zur Meinungsbildung Vorschläge auch öffentlich einbringen, damit ein Konsens mit den Bürgern geschaffen werden kann. Von einer „Hinterzimmertürpolitik“ halte ich nichts.

 

Daher versuche ich alle Themen aus meinem Wahlkreis und die, die ich derzeit bearbeite, auf meiner Website und den sozialen Netzwerken transparent zu veröffentlichen.

 

Ich bin IHR Wahlkreisabgeordneter und ich setze mich dafür mit Nachdruck für die Probleme in meinem Wahlkreis ein. Dafür wurde ich gewählt und dafür werde ich mich nicht entschuldigen.

 

Am Ende des Austausches auf Facebook teilen die politischen Konkurrenten mit, dass die Gesamtplanung eine mögliche und durchaus sinnvolle Variante sei und kein Dissens bestehe.

 

Schön zu hören, dann können wir das Projekt der Erneuerung der Gebäude am Bramfelder Marktplatz mit allen demokratischen Parteien zusammen angehen. Die CDU hat das Thema nun eröffnet und freut sich auf einen konstruktiven Austausch.

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Kommentare: 5
  • #1

    Stephan Hanke (Sonntag, 29 November 2020 16:07)

    Stadtteile wie Bramfeld benötigen engagierte Menschen in und außerhalb der Politik. Viele Probleme, die hier durch falsche politische Planung und Umsetzung entstanden sind, hätten nicht sein müssen. Aber Politik geht immer den Weg des geringsten Widerstandes. Oder wie kann es sein, dass in Blankenese über eine Flüchtlingsunterkunft von nicht mal 100 Personen jahrelang gestritten wird und in anderen Stadtteilen im Hamburger Osten die Ansiedlung von mehreren tausend Flüchtlingen geräuschlos verfügt wird. Gleiches gilt für die Verteilung sozialen Wohnraums in unserer Stadt mit allen Folgen. Faire Lastenverteilung sieht anders aus. Aber auch aus sozioökonomischer Sicht kann eine derartige Ungleichbehandlung mit Lasten jedweder Art nicht im Interesse der Stadt sein. Allein diese Erkenntnis ist noch nicht bis zu jedem Politiker durchgedrungen. Deshalb, Herr Kappe, machen Sie weiter so. Bramfeld braucht einen (besser mehrere) Fürsprecher. Danke.

  • #2

    Lehmann (Sonntag, 29 November 2020 22:06)

    Ich stimme mit meinem „Vorschreiber“ 100%-ig überein. Diese Erkenntnis ist bei mir und anderen bereits seit langem vorhanden. Politik arbeitet in Bramfeld mit der noch schmerzlosen Aphatie.

  • #3

    Frau Müller (Montag, 30 November 2020 05:45)

    Herr Kappe machen Sie so weiter. Legen Sie weiterhin den Finger in die Wunde, wenn bei uns Probleme auftreten. Offensichtlich wird rot-grün nunmehr nervös. Anders kann man sich diese Angriffe nicht erklären. Ein gutes Zeichen wie ich finde!
    Machen Sie bitte so weiter.

  • #4

    Stephan Rat (Dienstag, 01 Dezember 2020 17:49)

    Herr Kappe, Sie haben doch noch keine einzige, vollständig durchdachte und durchfinanzierte Projektidee vorgelegt. Eigentlich geht es Ihnen doch nur darum, Ihren Namen möglichst häufig in der Zeitung zu lesen. Hören Sie auf, die Grünen zu kopieren! Machen Sie mal Politik für konservative Wähler!

  • #5

    Sandro Kappe (Dienstag, 01 Dezember 2020 18:56)

    Lieber Herr Stephan Rat,

    vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihr Feedback. Nur mit Feedback kann man sich verbessern.

    Ich habe nie behauptet eine vollständig durchdachte und durchfinanzierte Projektidee vorgelegt zu haben. Ich habe lediglich beantragt zu prüfen, ob ein Neubau aller Gebäude sinnvoller ist, als eine Sanierung.
    Mangels Informationen zu den Werten und den Kosten kann ich leider keine durchfinanzierte Projektidee vorlegen. Dies können nur die Behörden erstellen.

    Ich persönlich finde es wichtig, dass Ideen diskutiert werden. Natürlich kann am Ende herauskommen, dass die Idee der CDU nicht sinnvoll ist. Aber ich sage immer: Bevor man kritisiert, sollte man eigene Vorschläge haben. Bisher hat rot-grün keine eigenen Vorschläge gemacht und jetzt sogar mitgeteilt, dass unser Vorschlag sehr sinnvoll ist.

    Was meinen Sie mit Politik für konservative? Was vermissen Sie? Was sollte ich aus Ihrer Sicht ändern? Für Vorschläge bin ich immer offen.

    Mit den besten Grüßen
    Sandro Kappe