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Jens Wagner für die CDU vor Ort: Das sind die Ergebnisse der 165. Stadtteilkonferenz Bramfeld – Hitzeschutz und ein grünerer Marktplatz im Fokus Bei der 165. Stadtteilkonferenz

Bei der 165. Stadtteilkonferenz im Brakula war Jens Wagner für die CDU vor Ort. Er hat die Diskussionen verfolgt, konkrete Anliegen aus Bramfeld eingebracht und die wichtigsten Ergebnisse der Konferenz anschließend für uns zusammengefasst. Vielen Dank dafür!

Wer sich vor Ort engagiert, Probleme aufnimmt und verlässlich über die Entwicklungen im Stadtteil berichtet, soll auf meiner Homepage selbstverständlich auch sichtbar werden.

Im Mittelpunkt der Stadtteilkonferenz standen diesmal der Hitzeschutz in Bramfeld, die Zukunft des Bramfelder Marktplatzes sowie ganz konkrete Probleme, die Anwohnern und Gewerbetreibenden im Stadtteil unter den Nägeln brennen.

Medien zum Mitmachen: TIDE stellt seine Angebote vor

Zum Auftakt stellte TIDE seine vielfältigen Angebote in Fernsehen, Radio, Akademie und sozialen Medien vor. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf sogenannten Pop-up-Redaktionen in den Quartieren. Dabei kommen Menschen im Rahmen beteiligungsorientierter Veranstaltungen in Kleingruppen zusammen, greifen Themen aus ihrem Stadtteil auf und setzen sich medial damit auseinander.

Ein solches Format wurde bereits in Wilhelmsburg durchgeführt. Auch das Brakula bietet geeignete Räumlichkeiten für entsprechende Angebote in Bramfeld.

Interessierte Bramfelderinnen und Bramfelder sind ausdrücklich eingeladen, sich einzubringen, eigene Themen vorzuschlagen und selbst mitzumachen.

Mehr Schutz vor Hitze in Bramfeld

Sylvia Soggia stellte den Hamburger Hitzeaktionsplan vor. Dieser soll dazu beitragen, gesundheitliche Risiken durch hohe Temperaturen frühzeitig zu erkennen, Zuständigkeiten klarer zu regeln und Schutzmaßnahmen während längerer Hitzeperioden besser zu koordinieren.

Bereits heute gibt es verschiedene Informations- und Hilfsangebote:

  • Die interaktive Karte „Kühle Orte“ zeigt unter anderem schattige Plätze, Grünflächen, Orte am Wasser und Trinkwasserangebote.
  • Im ehemaligen Ortsamt an der Herthastraße kann Trinkwasser aufgefüllt werden.
  • Der telefonische Hitze-Informationsservice ist kostenlos unter der Rufnummer 040 115 erreichbar.
  • Warnungen erfolgen unter anderem über den Deutschen Wetterdienst und Katastrophenschutz-Apps.

Für Bramfeld wurde allerdings auch eine deutliche Lücke sichtbar: Auf der Karte sind bislang keine klimatisierten Gebäude, Kirchen oder besonderen Schutzräume ausgewiesen, die beispielsweise älteren, kranken oder anderen besonders gefährdeten Menschen bei großer Hitze zur Verfügung stehen. Hier besteht aus Sicht der Teilnehmer noch Nachholbedarf.

Entsiegelung und mehr Grün für den Bramfelder Marktplatz

Ein weiterer Schwerpunkt war die Frage, wie Bramfeld besser an zunehmende Hitzeperioden angepasst werden kann. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere die Entsiegelung des Bramfelder Marktplatzes und eine stärkere Fassadenbegrünung.

Beide Maßnahmen könnten dazu beitragen, die Aufheizung im Sommer zu reduzieren und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität zu verbessern.

Langfristig soll Hamburg zudem stärker nach dem Prinzip der Schwammstadt entwickelt werden. Regenwasser soll möglichst vor Ort gespeichert werden, statt unmittelbar in die Kanalisation abzufließen. Durch Speicherung und spätere Verdunstung kann Wasser gerade an heißen Tagen einen Beitrag zur Kühlung leisten.

Genannt wurden außerdem Klimagutachten für neue Großquartiere, Frischluftkorridore sowie die Förderung technischer Kühlung. Auch eine Gründachpflicht ist für 2027 vorgesehen.

Jens Wagner bringt konkrete Bramfelder Probleme ein

Jens Wagner brachte bei der Stadtteilkonferenz mehrere konkrete Anliegen aus Bramfeld zur Sprache. Dabei ging es vor allem um praktische Verbesserungen, die von Anwohnern und örtlichen Gewerbetreibenden immer wieder angesprochen werden.

Ein Problem sind beispielsweise die Glascontainer unmittelbar neben der Skateranlage am Haus der Jugend. Zurückbleibende Glasscherben erhöhen dort das Verletzungsrisiko. Hinzu kommen Verunreinigungen hinter den Containern. Bei Veranstaltungen müssen die Container bislang zeitweise entfernt werden.

Auf Initiative der CDU-Fraktion soll deshalb ein dauerhafter Ersatzstandort geprüft werden. Als Möglichkeit kommt insbesondere eine geeignete Fläche am Umspannwerk in der Herthastraße infrage. Das Bezirksamt soll dem Regionalausschuss bis Ende 2026 über das Ergebnis der Prüfung berichten.

Auch die Situation im Bereich Bramfelder Chaussee, Nüßlerkamp und Anderheitsallee wurde angesprochen. Dort wurden aufgrund einer polizeilichen Anordnung Bügel aufgestellt. Das zuvor übliche Parken bei den ansässigen Geschäften ist dadurch nicht mehr möglich.

Die CDU-Bezirksfraktion setzt sich dafür ein, hier wieder praktikable Parkmöglichkeiten zu schaffen. Dabei müssen die Interessen der Anwohner, der Gewerbetreibenden und ihrer Kundschaft ebenso berücksichtigt werden wie die Verkehrssicherheit und eine sichere Querung.

Mehr Sauberkeit und Aufenthaltsqualität

Auch die Situation rund um den Bramfelder Wochenmarkt spielte bei der Konferenz eine Rolle. Kritisiert wurden insbesondere Vermüllung und ein teilweise ungepflegtes Erscheinungsbild. Deshalb soll geprüft werden, wie Reinigung und Pflege dauerhaft verbessert werden können.

Verbesserungsbedarf gibt es ebenfalls bei den Fahrradbügeln. Die Abstände sind teilweise sehr eng. Zudem werden einzelne Bereiche durch Tische und Stühle verstellt.

Bis zur nächsten Stadtteilkonferenz soll nun ein Beteiligungsverfahren zur Zukunft des Bramfelder Marktplatzes angestoßen werden. Ziel sind mehr Grün, mehr Schatten, mehr Sicherheit und eine bessere Sauberkeit. Gleichzeitig dürfen die praktischen Anforderungen der Marktbeschicker an den Markttagen nicht aus dem Blick geraten.

Denkbar sind beispielsweise eine öffentliche Veranstaltung direkt auf dem Marktplatz, Eingaben an die Bezirksversammlung und regelmäßige Berichte über die weiteren Fortschritte.

Für mich ist klar: Der Bramfelder Marktplatz muss alltagstauglich bleiben, gleichzeitig aber grüner, klimaangepasster, sauberer und attraktiver für alle Generationen werden.

Wie geht es weiter?

Das Brakula feiert am 19. September sein 45-jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür.

Die nächste Stadtteilkonferenz findet am Dienstag, 3. November 2026, um 19 Uhr im Brakula statt.

Zum Abschluss noch einmal vielen Dank an Jens Wagner, der für die CDU an der Stadtteilkonferenz teilgenommen, eigene Punkte eingebracht und die Ergebnisse für uns zusammengetragen hat.

Genau dieses Engagement vor Ort brauchen wir: Probleme müssen angesprochen, aufgenommen und anschließend politisch weiterverfolgt werden. Nur so können wir gemeinsam konkrete Verbesserungen für Bramfeld erreichen.