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Lehrschwimmbecken Bramfelder Weg vor Umbruch: Wärmeversorgung ab 2027 neu geregelt

Das Lehrschwimmbecken am Bramfelder Weg, betrieben vom Farmsener Turnverein (FTV), ist eine tragende Säule für den Schwimmunterricht und den Breitensport im Hamburger Nordosten. Zahlreiche Schulen und Vereine nutzen die Anlage regelmäßig, und jedes Jahr lernen dort hunderte Kinder schwimmen – ein unverzichtbarer Beitrag zur Sicherheit und Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen.

Bewährte Lösung läuft aus

Bislang wurde das Lehrschwimmbecken gemeinsam mit der benachbarten Schule Surenland beheizt. Diese gekoppelte Wärmeversorgung galt als kosteneffizient, zuverlässig und klimafreundlich. Nach Angaben des Senats wird dieses Modell jedoch ab Herbst 2027 nicht mehr fortgeführt werden können.

Grund dafür ist der geplante Anschluss der Schule Surenland an das Fernwärmenetz. Mit diesem Schritt entfällt die bisherige gemeinsame Wärmeversorgung, auf die das Lehrschwimmbecken bislang zurückgreifen konnte.

Neue Lösung: Anschluss an das Verbundnetz Ost

Nach Auskunft der HanseWerk Natur GmbH soll das Lehrschwimmbecken im Jahr 2027 an das sogenannte Verbundnetz Ost angeschlossen werden. Damit ist eine neue, externe Wärmeversorgung vorgesehen, die den Weiterbetrieb des Schwimmbades langfristig sichern soll.

Bedeutung für Schulen und Vereine

Gerade vor dem Hintergrund des Mangels an Wasserflächen und Lehrschwimmbecken in Hamburg kommt der Anlage am Bramfelder Weg eine besondere Bedeutung zu. Jede Veränderung in der technischen Infrastruktur hat unmittelbare Auswirkungen auf:

  • den Schwimmunterricht der Schulen,
  • den Vereinssport,
  • sowie auf Schwimmkurse für Kinder und Jugendliche.

Entscheidend wird daher sein, dass der Übergang zur neuen Wärmeversorgung reibungslos, verlässlich und bezahlbar erfolgt, um Einschränkungen im Betrieb zu vermeiden.