Welche konkreten Baupläne hat die SAGA in Bramfeld, Steilshoop, Farmsen-Berne? - 434 zusätzliche Wohnungen geplant

In letzter Zeit wurde viel spekuliert über zukünftige Nachverdichtungsabsichten der SAGA, beispielswiese im Hegholt. (Näheres lesen sie hier!) Die Saga plant derzeit in Bramfeld, Steilshoop, Farmsen-Berne 434 zusätzliche Wohnungen. Was konkret geplant ist oder bereits umgesetzt wird habe ich für sie erfragt. (Drs. 22/2303)

 

Wie der Senat zu berichten weiß, sind bei uns derzeit folgende Neubauvorhaben der SAGA konkret geplant beziehungsweise in Bau:

  •  August-Krogmann-Straße/Neusurenland mit rund 400 Wohneinheiten
  •  Im Soll mit circa 18 Wohneinheiten und
  •  An der Berner Au mit circa 16 Wohneinheiten

Das Bauvorhaben in Steilshoop Nord mit mehr als 400 Wohneinheiten nennt die SAGA nicht, da die betroffenen Baufelder bisher nicht an die SAGA übertragen worden sind. Insoweit befinden sich die Überlegungen der SAGA zum dortigen Neubauvorhaben lediglich im internen vorläufigen Planungsstadium, mit dem sich ihre Gremien noch nicht befasst haben. (Drucksache 22-2726)

 

Wohnraum ist wichtig, selbst in der Corona-Pandemie bleibt der Wohnungsmarkt angespannt wie eh und je, dennoch können wir nicht einfach immer weiter bauen ohne, dass die Infrastruktur entsprechend mitwächst. Auch andere Stadtteile müssen ihren Beitrag leisten und ebenfalls neue Wohnungen schaffen.

 

Wir wollen das Bramfeld, Steilshoop und Farmsen-Berne grüne Stadtteile bleiben und nicht auch noch die letzte freie Fläche zubetoniert wird.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Umweltschützer (Sonntag, 14 Februar 2021 01:55)

    Was für ein Widerspruch! Erst bei dem Artikel über die SAGA für Zuzug plädieren, quasi die Mutter allen Übels, und dann das Grün in den Stadtteilen erhalten wollen. Fähnchen aus dem Wind nehmen, klar positionieren, und handeln! Ja zu den Grünflächen, und nein zu all denen, die hierher gekommen sind, um uns nur auf unbestimmte Zeit auf der Tasche zu liegen. Übrigens ist der Osten Deutschlands geprägt von freistehenden Wohnungen und noch viel viel Bauland. Also ein Umverteilen von denen, die nur auf Zeit hier sind, in freistehende Wohnungen in ganz Deutschland, die Zeit im Auge behalten, nach Ablauf handeln, und nicht unsere schöne Stand noch weiter zubetonieren!

  • #2

    R.Kaisen (Sonntag, 14 Februar 2021 14:37)

    das Thema wird leider wie mit der Corona-Pandemie enden: was man nicht sieht und was einem nicht wehtut, wird ignoriert, um sich scheinheilig nach dem Chaos zu fragen, wie das nur geschehen konnte.