Schranke auf Friedhof Ohlsdorf seit heute in Betrieb – Totenruhe verbessert, doch Lösung ärgerlich für Grab-Besucher/innen mit PKW

Die Schranke auf dem Ohlsdorfer Friedhof wurde heute in Betrieb genommen.

 

Sie soll den Durchgangsverkehr einschränken.

 

Autofahrende Friedhofsbesucher/innen müssen nun teils andere Eingänge nutzen.

 

Ich fordere eine Verbesserung des Konzepts.

 

Betroffen von der neuen Schranke, die etwa 450.000 EUR gekostet hat, ist die Kreuzung Mittelalle und Ida-Ehre-Allee auf dem Friedhof. Seit Jahren fordern zahlreiche Friedhofsgänger/innen und auch ich, dem teils aggressiven Durchgangsverkehr etwas entgegenzusetzen. Dieser macht etwa 5000 Fahrzeuge täglich aus. Wohlgemerkt nur der Durchgangsverkehr. Das sollte auf einem Friedhof nicht sein.

 

Besucher/innen von Gräbern sollen weiterhin auch mit ihrem Kfz einfahren können. Dafür sollen sie nach Angaben der Friedhofsverwaltung und des Senats die anderen Eingänge nutzen:

 

- möchte man in den westlichen Teil des Friedhofs, sollte die Einfahrt Fuhlsbüttler Straße genutzt werden

- möchte man in den östlichen Teil, sollten die Einfahrten Kornweg, Bramfelder Chaussee und Seehof genutzt werden

 

Ich halte das für zu umständlich. Aufwendige Umwege können keine Lösung sein. Eine Lösung könnte sein, die Schranke mit einer Klingel auch für normale Friedhofsbesucher/innen auszustatten. Direkten Angehörigen von Verstorbenen könnte auch eine schrankenöffnende Chipkarte ausgehändigt werden.

 

Das Chipkarten- sowie ein elektronisches Rufsystem wurden schließlich schon eingebaut, z. B. können Teilnehmer von Trauerfeiern, der HVV oder das Friedhofsgewerbe mit einer Chipkarte passieren.

 

Eine Seite mit den drängendsten Fragen und Antworten stellt die Friedhofsverwaltung bereit unter https://www.friedhof-hamburg.de/die-friedhoefe/ohlsdorf/schranke/

 

Ich bleibe dran.

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