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Steilshoop: Aufzug kaputt, Wasser im Haus, kein Ende in Sicht – so lässt die SAGA Mieter zurück

Wasserschäden im Haus, ein gefluteter Aufzugsschacht und ein Fahrstuhl, der seit Wochen außer Betrieb ist – und trotzdem kein verbindlicher Termin für die Reparatur. Genau das erleben die Mieter im SAGA-Haus Edwin-Scharff-Ring 2 in Steilshoop.

Seit Mitte Januar ist der Aufzug außer Betrieb, nachdem Wasser über das Dach in den Schacht eingedrungen ist. Das Wasser stand dort tagelang, die Schäden wurden größer, die Situation für die Bewohner immer dramatischer. Bis heute gibt es keine klare Aussage, wann der Fahrstuhl wieder fährt. Statt schneller Lösungen wird erklärt, Angebote müssten eingeholt, Kosten genehmigt und Zuständigkeiten geklärt werden. Währenddessen vergeht Woche um Woche.

Die Folgen sind gravierend: Mehrere Anwohner sind faktisch in ihren Wohnungen eingeschlossen. Ältere Menschen und mobilitätseingeschränkte Bewohner können ihre Wohnungen kaum oder gar nicht verlassen. Ein funktionierender Aufzug ist hier kein Komfort, sondern Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben.

Dass der Senat dennoch erklärt, es gebe kein ernsthaftes Problem, wirkt wie Hohn. Ein städtisches Wohnungsunternehmen hat eine besondere Verantwortung – gerade in Stadtteilen wie Steilshoop. Wochenlang ausgefallene Aufzüge, Wasserschäden und fehlende Perspektiven sind kein Bagatellfall, sondern ein klarer Missstand.

Und es reiht sich ein in ein bekanntes Bild: schlechte Arztversorgung, mangelhafte Busanbindung, fehlende Fahrgastunterstände. Auch hier zeigt sich wieder: Steilshoop ist dem Senat offensichtlich egal.

Quelle: Drucksache: 23-2817