Steuerverschwendung: An der Heukoppel in Bramfeld wird die Straße zweimal in zwei Jahren aufgerissen

Im Herbst 2022 sollen in der Heukoppel die Arbeiten für den U5-Zielschacht beginnen.

 

Das bedeutet natürlich: Die Straße wird aufgerissen.

 

Dennoch wurde kürzlich die Straße trotz Hinweisen auch auf diesem Abschnitt saniert.

 

 

 

Im März dieses Jahres informierte ich Sie bereits darüber (hier klicken). Die Antwort des Senats auf meine aktuelle Anfrage 22/1504 bestätigt noch einmal, wie offensichtlich egal ihm Steuerverschwendung ist.

 

Angeblich sah das Bezirksamt Wandsbek dringenden Sanierungsbedarf im Abschnitt Heukoppel (Hausnummer) 14 bis zum Fahrenkrönstieg. Aufgrund der Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit hätte hier nicht mehr gewartet werden können. 430 Meter Fahrbahn wurden saniert. Die Kosten dafür: rund 70.000 EUR.

 

Ich habe mir den Abschnitt damals angesehen. Natürlich bin ich kein Experte für Straßensicherheit. Doch erwarten die Bürger/innen und ich zurecht, dass mit Steuergeld verantwortungsvoll umgegangen wird. In meiner Wahrnehmung sehen andere Straßen deutlich schlimmer aus. Informiert wurde die Verwaltung damals von mehreren Stellen, doch das Bezirksamt war fest von der Richtigkeit ihrer Planungen überzeugt.

 

Laut Senat betreffen „die Arbeiten für den U5-Zielschacht Heukoppel […] einen Abschnitt von rund 50 m zwischen Grünanlage Fuchswiese und Jahnkeweg sowie westlich und östlich angrenzend weitere Flächen für Baustelleneinrichtungsbelange.“ Dieser Abschnitt wurde nun also umsonst saniert.

 

Es ist Usus, dass verschiedene Maßnahmen in einem Rutsch durchgeführt werden, wie etwa die Verlegung von Glasfaserleitungen und die gleichzeitige Erneuerung von Radfahrwegen. Wenn in zwei Jahren die frisch sanierte Straßendecke wieder aufgerissen wird, um den Zielschacht der U5 zu errichten, ist mir das nicht verständlich.

 

Den Fall habe ich an den Bund der Steuerzahler weitergeleitet.

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