Gerade an heißen Sommertagen wäre ein öffentlicher Trinkwasserspender auf dem Steilshooper Markt eine sinnvolle Ergänzung. Wer hier unterwegs ist, könnte kostenlos seine Trinkflasche auffüllen und sich mit frischem Wasser versorgen.
Und der mögliche Standort drängt sich geradezu auf: Am Rand des Steilshooper Marktes gibt es bereits eine fest installierte Wasserentnahmestelle.
Genau deshalb habe ich den Senat mit einer Schriftlichen Kleinen Anfrage gefragt, ob diese Leitung ohne größeren Erschließungsaufwand für einen öffentlichen Trinkwasserbrunnen genutzt werden kann.
Die Antwort ist interessant: Der Senat sagt nicht, dass es unmöglich ist. Vielmehr könne dies „ohne eine Prüfung vor Ort nicht abschließend beurteilt werden“. Es müsse insbesondere geklärt werden, ob es sich um einen geeigneten Trinkwasseranschluss handelt und ob die technischen und hygienischen Anforderungen erfüllt werden.
Dann sollte genau diese Prüfung jetzt erfolgen.
Statt lange darüber zu diskutieren, warum etwas möglicherweise nicht funktioniert, sollte sich die zuständige Stelle die vorhandene Anlage vor Ort ansehen und klären: Ist die Leitung geeignet? Was müsste technisch verändert werden? Und was würde es kosten, hier einen richtigen Trinkwasserspender einzurichten?
Das Foto zeigt jedenfalls deutlich: Hier ist bereits eine Wasserleitung vorhanden. Es wäre daher naheliegend zu prüfen, ob daraus mit vertretbarem Aufwand ein öffentlich zugänglicher Trinkwasserspender werden kann.
Man muss es nur angehen. Gerade vor dem Hintergrund zunehmend heißer Sommer wäre kostenloses Trinkwasser mitten in Steilshoop ein konkreter und unmittelbar spürbarer Beitrag zur Klimaanpassung.

