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Verkehrschaos am Tegelweg: Anwohner schlagen Alarm

Die Verkehrssituation am Tegelweg in Bramfeld hat sich in den letzten Monaten dramatisch zugespitzt. Durch das Aufstellen von Holzpollern sind die früher genutzten Parkmöglichkeiten am Seitenstreifen entfallen. Viele Anwohner sind deshalb gezwungen, ihre Fahrzeuge direkt auf der Fahrbahn abzustellen – mit gravierenden Folgen für die Verkehrssicherheit und das alltägliche Miteinander im Quartier.

Gefährliche Überholmanöver, Lärmbelästigung, Bedrohungen und Sachbeschädigungen gehören inzwischen zur traurigen Normalität. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger berichten von täglichen Konflikten, angespannten Situationen beim Aussteigen mit Kindern und einem wachsenden Unsicherheitsgefühl. Besonders nachts machen sich Hupkonzerte und rücksichtslose Autofahrer bemerkbar. Ein Anwohner wurde sogar Zeuge, wie ein Fahrzeug mit über 100 km/h durch die Straße raste – geblitzt wurde zwar, doch Konsequenzen oder nachhaltige Veränderungen blieben aus.

Die Polizei verweist regelmäßig auf rechtliche Grenzen. Vorschläge der Anwohner – wie ein Zebrastreifen, eine Tempo-30-Zone oder punktuelle Halteverbote – wurden bislang abgelehnt.

Auch die angrenzende Rönkkoppel ist betroffen: Durch die Verlagerung des Verkehrs nimmt die Raserei dort zu, Verkehrsregeln wie „Rechts vor Links“ oder Tempo 30 werden zunehmend ignoriert. Die Unfallgefahr für Kinder und ältere Menschen steigt.

Ein weiteres Schreiben macht deutlich, wie tief der Frust reicht: „Seit Jahrzehnten haben wir problemlos auf dem Sandstreifen geparkt – erst durch die Poller wurde die Situation gefährlich. Bei jedem Besuch mit meinen Kindern muss ich mich fragen, ob wir heil aus dem Auto kommen.“

Die Sorgen der Anwohner sind berechtigt – und dürfen nicht weiter ignoriert werden. Ich nehme mich der Sache an und werde mich bei Polizei und Bezirksamt für eine Lösung einsetzen, die die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort berücksichtigt.

Was die Anwohner sich wünschen:

  • Entfernung der Holzpoller, um das frühere Parken zu ermöglichen

  • Tempo-30-Zone mit Überwachung, idealerweise ergänzt durch einen Zebrastreifen

  • Halteverbot an besonders engen oder unübersichtlichen Stellen

  • Mehr Polizeipräsenz und klare Kommunikation gegenüber rücksichtslosen Verkehrsteilnehmern