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Wild abgestellte E-Scooter in Hamburg: Was Betroffene tun können

Immer wieder erreichen uns Beschwerden über falsch abgestellte E-Scooter in Bramfeld, Steilshoop und Farmsen-Berne. Besonders für ältere Menschen, Familien mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer sowie blinde und sehbehinderte Menschen werden die Roller zunehmend zum Problem. Teilweise stehen sie mitten auf Gehwegen, an Bushaltestellen oder direkt vor Eingängen.

Gerade für mobilitätseingeschränkte Menschen können solche Hindernisse gefährlich werden. Viele Bürgerinnen und Bürger fragen daher zurecht: Was kann man dagegen tun?

Die Stadt Hamburg weist darauf hin, dass E-Scooter nicht einfach irgendwo abgestellt werden dürfen. Das Fahren auf Gehwegen ist verboten – und auch beim Abstellen gelten klare Regeln. Gehwege müssen frei bleiben. Zudem gibt es in Hamburg sogenannte Parkverbotszonen und ausgewiesene Abstellflächen. Weitere Infos unter: https://www.hamburg.de/verkehr/e-mobilitaet/e-scooter-411320

Wichtig zu wissen: Wer einen E-Scooter abstellt, muss beim Beenden der Fahrt ein Foto hochladen. Dadurch kann nachvollzogen werden, wer den Roller zuletzt genutzt hat. Bei verkehrswidrig abgestellten Rollern können Bußgelder verhängt werden. Laut Stadt Hamburg kontrollieren Polizei und Landesbetrieb Verkehr (LBV) entsprechende Verstöße.

Was können Betroffene konkret tun?
  • Falsch abgestellte Roller direkt beim jeweiligen Anbieter melden
  • Gefährliche Situationen zusätzlich dem Landesbetrieb Verkehr oder der Polizei mitteilen
  • Besonders problematische Standorte dokumentieren (Foto + Standort)
  • Bei akuten Gefahrenstellen den Notruf bzw. die Polizei informieren

Die Stadt Hamburg hat außerdem Informationen zu Regeln, Beschwerden und den zuständigen E-Scooter-Anbietern veröffentlicht. Dort finden sich auch Hinweise zu Parkverbotszonen und Kontaktmöglichkeiten der Anbieter:

Informationen der Stadt Hamburg zu E‑Scootern und Beschwerden⁠�

Klar ist aber auch: Das Problem hat in vielen Stadtteilen spürbar zugenommen. Gehwege müssen insbesondere für Menschen mit Einschränkungen frei und sicher nutzbar bleiben. Hier stehen die Anbieter weiterhin in der Verantwortung, schneller auf Beschwerden zu reagieren und falsch abgestellte Roller zeitnah zu entfernen.