Der Hamburger Zukunftsentscheid wurde mit klaren Botschaften beworben: Klimaneutralität 2040 sei machbar, sozial gerecht, für niemanden überfordernd und ohne größere Einschnitte. Viele Hamburger haben diesen Aussagen vertraut. Doch das wissenschaftliche Gutachten der grünen Umweltbehörde, das genau für diesen Prozess erstellt wurde, zeichnet ein anderes Bild – und liegt als Anlage unten bei, damit sich jede und jeder selbst ein Bild machen kann.
Statt die wissenschaftlichen Inhalte ehrlich in die Kommunikation einfließen zu lassen, hat der Zukunftsentscheid auf seiner Website www.zukunftsentscheid.de bis heute Aussagen stehen, die vom Gutachten so nicht gedeckt werden. Dort heißt es weiterhin, Fahrverbote seien „Schreckgespenster“, niemand werde finanziell belastet und Hamburg könne zwei Drittel seines Stroms aus Solarenergie beziehen.
Das Gutachten zeigt jedoch deutlich: Klimaneutralität 2040 ist zwar möglich – aber nur unter sehr großen Voraussetzungen, enormen Kosten, technischen Unsicherheiten und Abhängigkeiten, die Hamburg selbst gar nicht beeinflussen kann.
Viele Hamburger haben also auf Grundlage von Versprechen entschieden, die wissenschaftlich so nicht haltbar sind. Die Anlage unten zeigt schwarz auf weiß, wie groß der Abstand zwischen Werbung und Wirklichkeit war. Und genau diese Diskrepanz erklärt, wie es am Ende zu diesem Zukunftsentscheid kommen konnte.
Das Gutachten der Umweltbehörde finden Sie hier.
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