CDU-Vorschlag: Schranke auf dem Ohlsdorfer Friedhof nur in der Rushhour nutzen

Mit der neuen Schranke auf der Kreuzung Mittelallee/Ida-Ehre-Allee auf dem Ohlsdorfer Friedhof soll Durchgangsverkehr unterbunden werden.

 

Leider gibt es einige Beschwerden. So müssen Ausnahmen geschaffen werden für Besucher/innen, die mehrere Gräber besuchen wollen.

Schwerbehinderte bekommen teils keinen Funkchip zum Öffnen der Schranke. Es gibt eine bessere Lösung.

 

Die CDU setzt sich für eine Vereinfachung der Schrankenlösung ein. Größtenteils wird die Abkürzung über den Friedhof zur Fahrt auf die Arbeit und zurück genutzt. Warum also nicht einfach die Schranke nur zur Rushhour in den Morgenstunden und den frühen Abend schließen?

 

So müssen keine aufwendigen Umwege von den tatsächlichen Besucher/innen in Kauf genommen werden, die Beschwerden werden zurückgehen und alle, die keinen Funkchip erhalten, wissen, woran sie sind.

 

Der Durchgangsverkehr würde dennoch größtenteils draußen bleiben. Wir haben in einer Anfrage den Senat gefragt, wie er zu diesem Vorschlag steht.

 

Mehr zur Schranke auf dem Ohlsdorfer Friedhof lesen Sie hier:

https://www.sandrokappe.de/schranke-friedhof-ohlsdorf-totenruhe/

 

Was sagen Sie zu unserem Vorschlag?

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Kommentare: 4
  • #1

    Monika K. (Mittwoch, 18 November 2020 17:40)

    Unsere Familie freut sich sehr über die Verkehrsberuhigung auf dem Friedhof und darum herum. Schluss mit der ewigen Rallye im Kreisel, jetzt ist Ruhe. Es ist schon sehr traurig, wieviel Pkw‘s diese Abkürzung nutzten. Auch am Wochenende war das Rennen im Gange. Wir sind jedes Wochenende auf dem Friedhof und freuen uns über die Ruhe. Auch als Radfahrer muss man nicht mehr um sein Leben fürchten.

    Ich habe nichts gegen Ausnahmeregelungen für Grabpflegende, aber alle anderen mögen doch bitte um den Friedhof herum fahren. Das ist eine Ruhestätte und keine Rallyestrecke.

  • #2

    Michael H. (Freitag, 20 November 2020 09:14)

    Erst die wahnwitzige Idee, die ehemals 4spurige "Fuhle" durch Kfz- breite "Fahrradspuren" in eine 2spurige Hauptverkehrsstraße mit Megastaus (!!!) zu verwandeln, hat dazu geführt, dass immer mehr Verkehrsteilnehmer die Abkürzung über den Friehof genommen haben = Rotgrüne Verkehrspolitik eben. Alles klar? Nein schade doch prima...!!

  • #3

    Tom H.-D. (Samstag, 21 November 2020 13:33)

    Ich sehe das wie Frau K. und hoffe sehr, dass die Friedhofsverwaltung hinsichtlich der Chipvergabe ihre strenge Haltung beibehält. Ihrem Vorschlag, Herr Kappe, kann ich überhaupt nicht zustimmen. Ein Durchfahrtsverbot light hätte man bestimmt nicht nur wesentlich preiswerter bekommen sondern wäre gleichzeitig ein "Fahne in den Wind hängen", weil sich vielleicht einige wenige beschwert haben.
    @Michael H.: Ein Megastau auf der "Fuhle" ist gar nicht möglich, dafür ist diese viel zu kurz.....

  • #4

    Michael H. (Sonntag, 22 November 2020 11:03)

    Nicht möglich? Die Fuhle war bis zu diesem Bühnenstück ca. 30 Jahre nicht nur mein täglicher Arbeitsweg per Kfz. Danach: Täglicher Stau ab ca. Block House bis Wellingsbüttler Landstr. in beide Richtungen zu Stosszeiten! Anwohner klagen über noch mehr Abgase durch stehende Autos!

    Auch ich gestehe, am Ende wie zig. Andere entnervt an der Fussgängerampel Alsterdorfer Str. gewendet zu haben + die Abkürzung über den Friedhof genommen zu haben. Übrigens: Ich fahre selbst ca. 4000 KM p. Fahrrad im Jahr + habe den Klasse 2 Führerschein. Deshalb sehe ich diese "Fahrradstreifen" auf der Fahrbahn als blanken Wahnsinn + LEBENSGEFÄHRLICHEN Aktionismus!

    Nicht ohne Grund wurden früher Gehweg, Fahrradweg, Fahrbahn getrennt! Da gab es aber auch noch denkende Politiker! Durch die hohe Bordsteinkante, war der Fahrradfahrer zudem geschützt. Dieses Beispiel ist nicht erschöpfend...