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Farmsen: Wichtiger Schul- und Verbindungsweg weiter gesperrt – provisorische Umleitung kaum zumutbar

Eine Baustellensituation in Farmsen sorgt bei Anwohnern zunehmend für Unverständnis. Ein wichtiger Fuß- und Radweg ist weiterhin gesperrt. Dabei handelt es sich keineswegs um eine unbedeutende Nebenverbindung: Der Weg wird als Schulweg zu zwei Schulen, als direkte Verbindung für viele Anwohner zur U-Bahn und zudem als offizielle Radverkehrsumleitung aufgrund der Baustelle Neusurenland/Berner Heerweg genutzt.

Ein Anwohner hat mich nun erneut auf die Situation aufmerksam gemacht und aktuelle Fotos geschickt. Sie zeigen deutlich, wie schwierig die Lage vor Ort inzwischen ist.

Besonders problematisch: Die eigentlich erforderliche Umleitung ist nach Angaben des Anwohners weder eindeutig erkennbar noch ausreichend ausgeschildert. Inzwischen wurde zwar ein provisorischer Weg durch den Baustellenbereich und über eine Grünfläche geschaffen. Dieser besteht jedoch teilweise aus losem Sand und Steinen. Für Menschen mit Rollstuhl oder Rollator ist eine solche Verbindung kaum zumutbar.

Hinzu kommt, dass der provisorische Weg offenbar den Baustellenverkehr kreuzt. Gleichzeitig nutzen Passanten Teile der Baustelle als Abkürzung, wodurch es immer wieder zu Konflikten mit den dort Beschäftigten kommt.

Auf einem Hinweisschild des Bezirksamtes Wandsbek vom 19. August 2026 heißt es, dass die Wegeverbindung aufgrund kurzfristig erforderlich gewordener Kampfmittelsondierungen zunächst gesperrt werden müsse. Die Sperrung sollte demnach voraussichtlich nur bis Ende der damaligen Woche bestehen bleiben. Inzwischen ist Anfang September – und der Weg ist weiterhin nicht regulär nutzbar.

Für mich ist deshalb klar: Wenn ein so wichtiger Weg länger gesperrt werden muss, braucht es zumindest eine sichere, barrierearme und eindeutig ausgeschilderte Umleitung. Gerade bei einem Schulweg darf nicht darauf vertraut werden, dass Kinder, ältere Menschen oder Ortsunkundige irgendwie selbst den richtigen Weg durch beziehungsweise um eine Baustelle finden.

Es muss geklärt werden, warum die Sperrung weiterhin besteht, wann der reguläre Weg wieder geöffnet wird und wie bis dahin eine sichere und barrierearme Wegeführung gewährleistet werden soll.