Rekordtilgung: Hamburg hat 2019 über 1,1 Milliarden Euro an Verbindlichkeiten zurückgeführt

Der Senat informiert:

Die Stadt Hamburg hat im vergangenen Jahr Schulden im Kernhaushalt in Höhe von 650 Millionen Euro netto getilgt, obwohl ursprünglich im Haushaltsplan lediglich 393 Millionen Euro für die Schuldentilgung vorgesehen waren. Damit wurde sogar die bislang höchste Nettotilgung von rund 640 Millionen Euro aus dem Jahr 2017 übertroffen. Der Schuldenstand der FHH 2019 reduziert sich auf rund 23,27 Milliarden Euro. Dieser ist damit rund 300 Millionen Euro niedriger als der Schuldenstand zum Ende des Jahres 2010. Durch die Begleichung bestehender Verbindlichkeiten gegenüber der HSH Finanzfonds AöR in Höhe von 450 Millionen Euro hat die FHH zudem dafür gesorgt, dass mittelbare Schulden aus der sogenannten Sunrise-Garantie zur Unterstützung der ehemaligen HSH Nordbank AG ohne eine zusätzliche Kreditaufnahme weiter reduziert wurden. Insgesamt hat Hamburg 2019 somit Schulden in Höhe von 1,1 Milliarden Euro abgebaut.

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Kommentare: 2
  • #1

    SvenForbes (Samstag, 11 Januar 2020 14:32)

    Na dann können wir Hamburger uns ja glücklich schätzen nur noch
    23.270.000.000 Euro Schulden zu haben. Ich wähle trotzdem nicht die rot/grün versifften Stadthalter. Wenn man davon ausgeht, das es etwa 500.000 Erwerbstätige in Hamburg gibt, sind das immer noch 46.540 Euro Schulden pro Erwerbstätigen.

  • #2

    Kaisen (Samstag, 11 Januar 2020 17:44)

    ich möchte nicht wissen zu welchen Lasten hier einer jahrhundertelangen Tilgung hinterhergespart wird, wie z. B. menschenwürdiger medizinischer Versorgung, lebenswichtiger maroder Infrastruktur, endlich fließender Autoverkehr ohne CO2-produzierende Bremseffekte.