Der Appelhoff meldet sich – und zwar mit berechtigtem Ärger. Mehrere Anwohnerinnen und Anwohner haben mir dieses Foto geschickt, verbunden mit der Frage: „Warum passiert hier eigentlich nichts?“
Und die Frage ist absolut berechtigt. Der Gehweg direkt vor dem Lidl-Markt am Appelhoff liegt komplett unter einer dicken Schicht nasser, rutschiger Blätter. Man sieht deutlich, wie der gesamte Weg zu einer gefährlichen Stolperfalle geworden ist. Gerade morgens, wenn die Temperaturen fallen und Frost einsetzt, wird dieser Abschnitt zum echten Risiko – besonders für ältere Menschen, Kinder und alle, die mit dem Fahrrad oder Kinderwagen unterwegs sind.
Anwohner berichten, dass hier bereits Menschen ausgerutscht sind. Trotzdem geschieht: nichts. Weder Stadtreinigung noch Grundstückseigentümer scheinen sich zuständig zu fühlen. Dabei handelt es sich um einen hochfrequentierten Gehweg direkt an einem Supermarkt – einem Ort, an dem täglich Hunderte Menschen vorbeigehen.
Besonders frustrierend ist, dass dieses Problem jedes Jahr aufs Neue auftritt. Jedes Jahr dasselbe Bild, dieselbe Rutschgefahr – und jedes Jahr dieselbe Frage der Anwohnerinnen und Anwohner: „Warum kümmert sich niemand?“
Hamburg will eine sichere und saubere Stadt sein – doch dafür müssen grundlegende Pflichten eingehalten werden. Ein einmaliges Fegen oder ein regelmäßiges Entfernen der Blätter würde hier schon reichen, um Unfälle zu verhindern.

